Freitag, 23. September 2011

Nachtrag zum vergangenen Wochenende

FDP endlich bei 18, pardon, 1,8 Prozent[1]
„Nicht genug damit, dass genaue Aussagen zum Zustand der FDP nicht mehr möglich sind, weil die Datenlage dank rapide Schwindender Anhänger dafür zu dünn geworden ist ...“[2]
„Vielleicht hat Frau Leutheusser-Schnarrenberger ja nur noch einen gefunden, der mit eigener Arbeit immerhin ein ‘befriedigend’ zustande gebracht hat und ein 1,8%er ist.“[3]
„Projekt 1,8 %. In Memoriam FDP : "Markenkern beschädigt"“[4]

Undsoweiterundsofort. Grenzenloser Jubel, landauf, landab, vor allem im Internet. Nicht, daß ich mich nicht gerne mitfreuen würde. Aber ach, was nützt es denn, wenn die Partei der Besserverdienenden geliefert ist, die Besserverdienenden selber aber immer besser verdienen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was mich seit längerem wundert ist, dass die Besserverdienenden für ihre (angebliche?) Lobbypartei nur solche Pappnasen aufbringen können, wie sie sich seit mindestens fünfzehn Jahren in der FDP tummeln.

CSW hat gesagt…

Zum ersten Kommentar: Für eine feine Rotweinnase anstelle der "Pappnase" ist Besinnung vonnöten. Womöglich steht "besser verdienen" aber der Besinnung im Wege? Wären die Besserverdienenden zur Besinnung fähig, wüßten sie möglicherweise, was gut verdientes Geld ist, und bräuchten nicht immer besser verdienen. Zusammengefaßt: Der seit längerem vorherschenden Ideologie dieser Liberalen geht das Postulat vor der Reflexion.
Und: Selbst die Schimpfe als Pappnase scheint hochgegriffen, denn zum vorbildlichen Tragen derselben fehlt ihnen die Würde des Clowns.