Mittwoch, 3. Juli 2013

Hochpreisige Wohnungen


werden, so heute die taz, in Berlin gebaut. Dutzende von Durchschnitts-Anglizismen würde ich in Kauf nehmen, wenn man dafür das wieder aus der Welt schaffen könnte.


Kommentare:

Michael Allers hat gesagt…

Ich bedanke mich für Ihr Eingeständnis, dass es tatsächlich noch Schlimmeres gibt als das verderbte anglomane "Blähwort"-Getue. ;-)

Aber was eigentlich ist an 'hochpreisig' so schlimm? Wieder mal der ganz normale Sprachwandel, hier anhand eines analog gebildeten Wortes, das es vor 30 Jahren noch nicht gab? Vgl. 'Gleis - zweigleisig' und 'Prozent - hochprozentig'. 'Hochpreisig' ist also hochgradig korrekt.

Ludwig Trepl hat gesagt…

Ob ein neues Wort in Analogie zu einem schon existierenden gebildet wird oder nicht, ist doch völlig wurscht, und ob es darum "hochgradig korrekt" ist, auch. In unserem Fall ist allein wichtig, daß man ihm anriecht, in welchen Kreisen man es sich ausgedacht hat. Denen ist schon „Auszubildender“ und „Qualitätspaket“ eingefallen.