„Dutzende bei Gewalt im Jemen getötet“, schreibt die taz heute, am 1. Juni 2011.
Was tut sich da? Schreiben sie einfach gerne Gewalt und nutzen dafür jede Gelegenheit oder das, was ihnen eine zu sein scheint? Nicht ausgeschlossen, das ist so Brauch unter den Politikern und Journalisten. Aber es könnte auch sein, daß ein Plan dahintersteckt; uns, die wir zu Verschwörungstheorien neigen, scheint dieser Verdacht nicht abwegig. Uns steht mal wieder eine Kampagne gegen den Pazifismus ins Haus, und hier wird sie behutsam vorbereitet.
Normalerweise sollte man angesichts dieser Überschrift ja denken: Was für ein Unsinn, kann man denn auch gewaltlos töten? Doch, wird man uns bald eintrichtern. Auch, ja gerade wer keine Gewalt ausübt, tötet; irgendwie indirekt halt. Darum mußten wir unsere Bundeswehr nach Afghanistan und in den Kosovo schicken, und darum müssen wir sie demnächst dahin schicken, wo unsere Wirtschaftsinteressen in Gefahr sind, die Regierung hat es eben angekündigt. Denn irgendwie und indirekt kann es zu Mord und Totschlag führen, wenn man nicht sofort dazwischenfährt. Nein, nicht mit Gewalt, die verabscheuen wir ja, sondern vielleicht mit einer mobilen Eingreiftruppe und ein paar Kampfflugzeugen. Darauf will uns also die taz – oder sagen wir mal: eine Gruppe von weit Vorausblickenden in der taz, die sind ja nicht alle so – vorbereiten.