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Samstag, 17. September 2011

Börsencrash


Vor einiger Zeit hat die Bundesregierung ein paar der an der Börse üblichen Gaunereien verboten.[1] In der Opposition, die das selber gerne gemacht hätte, überlegte man, was sich dagegen einwenden ließe. Ein SPD-Abgeordneter hatte es dann: Das Verbot genüge nicht, denn die meisten der besagten Gaunereien fänden an „außerbörslichen Orten“ statt.
Oh finstre Nacht, wenn wirst Du doch vergehen? / Wenn bricht mein Lebenslicht herfür? (G. F. Breithaupt, 1709).


[1] Am 2. Juli 2010, taz.

Donnerstag, 25. August 2011

Ein Stück weit

„’Börsen neigen dazu, Entwicklungen zu übertreiben, in die eine wie in die andere Richtung. Da muss man dann ein Stück weit auch die Nerven behalten’, sagte der Bundeswirtschaftsminister.“[1]
Mir scheint, der ist nicht die Bestbesetzung. Er meint, die Nerven verlieren zu dürfen, wenn das Stück zu Ende ist – oder wie sollen wir das verstehen?




[1] http://www.pr-inside.com/de/finanzminister-schaeuble-haelt-euro-weiterhin-r2773790.htm